Kolumbien

AUSFLUG NACH BOGOTA

Wie bereits letzte Woche erwähnt ging es am vergangenen Wochenende nach Bogota.

Eigentlich hatte ich geplant 10 Tage in Bogota zu bleiben, mich aber bereits kurz vor Abreise entschieden doch nur 5 Tage zu bleiben um dann an die restlich Zeit zu nutzen um meine Studienarbeit weiter zu schreiben und zu beenden.

Am vergangenen Freitag gings dann mitm Bus auf nach Bogota. Die Tickets für den Bus hatten wir uns bereits vorher bestellt, was auch notwendig war, denn der Bus war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Das ist wohl auch normal am Wochenende.

Der Bus hatte die offizielle Abfahrtszeit 23.30Uhr, da aber alles immer ein wenig später beginnt, begann auch die Busreise mit einer halben Stunde Verzögerung. Nachdem der Bus vorgefahren war, war ich zunächst vom Fabrikat überrascht, ein deutscher Mercedes Bus. Die zweite Überraschung folgte prompt beim besteigen des Busses. Ich denke mal jeder kennt einen normalen deutschen Reisebuss, wo hinten immer die 5***** Sterne aufgepinselt sind (für toilette, TV, Klima&hellip. Das hatte unser kolumbianische Bus nicht, aber es fiel direkt auf, dass die Sitze breiter sind, man mehr Beinfreiheit hat und es sogar 2 Bustoiletten gibt. Und das obwohl der Bus keinen Stern hatte, naja, ausser den Mercedesstern. Da sollten sich die deutschen Busunternehmen mal ne Scheibe von abschneiden. Besonders von der Beinfreiheit. Aufgrund des überaus guten Komforts im Bus konnte ich auch sehr gut schlafen, so dass ich von den ersten 6 Stunden Busfahrt, bis auf die ganz ganz fiesen Schlaglöcher der kolumbianischen Straßen, gar nix mitbekommen habe. Nach diesen 6 Stunden hatten wir auch schon die ewig große Hochebene der Anden erreicht, auf welcher auch Bogota liegt. Dann kam es allerdings zu Problemen. Der Motor des Busses versagte auf mal den Dienst. Nachdem der Busfahrer dann alles gecheckt hatte und er zu dem Schluss gekommen war, dass ihm wohl der Sprit ausgegangen ist, ist der zweite Busfahrer mit einem großen Kanister zur nächsten Tankstelle und hat eben 20 Liter Diesel besorgt. Danach lief der Bus dann auch wieder. Und wir haben die Fahrt nach Bogota fortgesetzt! Nach der Zwangspause von ca. 1 Stunde und 2 Stunden weiterfahrt sind wir dann auch in Bogota angekommen. Dann hieß es erstmal Taxi fahren. Denn unser Kollege und Mitbewohner, der diese Woche auf einer Messe für Plastikprodukte arbeiten muss, hatte angeboten bei seiner Ma mit in der Wohnung zu schlafen. Das Angebot haben wir natürlich gerne angenommen, besonders, da die Wohnung sehr Zentral zur Innenstadt und zu den Touristenplätzen gelegen ist (Allerdings nicht zentral zur Busstation, deshalb die Taxifahrt). Angekommen an dem Apartmenthaus gings in die Wohnung. Ich kann nur sagen: ein atemberaubender Ausblick über die ganze Stadt. Denn das Haus ist am Berg gelegen und die Wohnung im 20ten Stock. Und man kann wirklich fast die ganze Stadt überblicken…

Nachdem wir dann erstmal gefrühstückt hatten wollten wir eigentlich in die Innenstadt um uns ein paar Plätze anzuschauen. Dann fing es aber erstmal an zu Regnen und Hageln. Evtl. habt ihr was davon im Fernsehen in Deutschland gesehen über das große Unwetter in der Hauptstadt Kolumbiens… Danach war erstmal totales Chaos auf den Straßen, denn einige Straßen standen so hoch voll Wasser, das kein Auto passieren konnte. Desweiteren waren einige Straßen mit einer 10cm dicken Eisschicht versiegelt, was natürlich auch zum Chaos beitrug… also haben wir uns zu Fuß auf den Weg gemacht… Ab da hieß es: das ganze Touri Programm…

Für 3 Tage…. Natürlich kam auch das Feiern und Leute kennenlernen nicht zu kurz.

Am 4ten Tag war dann die internationale Verpackungsmesse angesagt. Dort gab es zwar größtenteils nur sehr spezielle Maschinen, es war aber trotzdem sehr interessant. Abends hieß es dann auch schon Abschied nehmen von Bogota denn um 10.30 Uhr ging der Bus nach Bucaramanga.

Abschließend ein kleines Fazit zu Bogota: Die Stadt ist riesig. Man braucht sehr viel Zeit um von einem Ort zum anderen zu kommen, dies liegt zum einen  an den langen Strecken und zum anderen am großen Verkehrsaufkommen. Desweiteren muss ich sagen, dass ich mich sehr sicher gefühlt habe, denn vorher hatte ich von mehreren Seiten gehört, dass Bogota ein gefährliches Pflaster ist. Aber ich denke wenn man weiß, welche Gebiete man meiden sollte, ist Bogota sicher, was auch auf die starke Polizei und Militärpräsenz zurückzuführen ist.

(Die einzige Situation wo ich zunächst ein etwas komisches Gefühl im Magen hatte, waren die nächtlichen Taxifahrten, denn Hier fahren die Taxifahrer ohne Rücksicht auch bei Rot püber die Ampel. Sie werfen zwar auch mal nen Blick nach links und rechts und werden nen bissl langsamer, aber es wird nur im äußersten Notfall komplett abgebremst. Ich habe mir sagen lassen, dass dies aufgrund von häufigen nächtlichen bewaffneten Raubüberfällen so ist. Wir haben aber nix davon mitbekommen!).

Desweiteren sind die Leute alle sehr Hilfsbereit, wenn man mal ein paar fragen hat wo man am besten hergeht, welchen Bus man nehmen sollte…   Ich habe sicher nur einen Bruchteil dessen gesehen was Bogota zu bieten hat, ich werde aber Anfang nächsten Jahres sicher nochmal die Gelegenheit haben mehr Eindrücke der Hauptstadt Kolumbiens zu sammeln.

13.11.07 15:25, kommentieren

die letzten 2 Wochen

Nach dem spannenden Camping-Wochenende, worüber ich ja auch bereits ausführlich berichtet habe, waren die letzten 2 Wochen eher ruhig. Allerdings sind doch 2 interessante Sachen geschehen. Zum einen hat der eine kolumbianische Mitbewohner, Cesar, sich kurzfristig überlegt nach Bogota zu ziehen und dort eine neue Arbeit anzutreten. Das interessante an der Sache ist, er hat erst 2 Tage bevor er bei Rambal aufgehört hat und nach Bogota umgezogen ist, dem Firmenchef und der Personalabteilung Bescheid gegeben. In so einem Fall bleibt natürlich ausreichend Zeit die Position des Produktionsleiters neu zu besetzen. Dementsprechend begeistert hat Raimundo, unser Chef natürlich auch reagiert. Aber hier in Kolumbien ist halt alles möglich. Da Cesar allerdings auch fast alle Möbel aus unserem Haus gehören und er am vergangenen Freitag ausgezogen ist, kam dann auch nen großer LKW mit Möbelpackern vorgefahren. So standen wir am Samstag so ziemlich ohne alles da. Keine Esstisch, oder Stühle, kein Herd, kein Kühlschrank, kein Sofa, einfach gar nix, ausser unsere Betten. Also hieß es am Samstag erstmal organisieren. Zunächst hatten wir am Samstagmorgen nen Treffen mit Raimundo um zu besprechen, wie wir die ganze Situation regeln können. Dieses stellte sich alles als ziemlich simpel heraus. Da Raimundo hier in der nähe noch eine Finca mit Apartmenthaus besitzt sind wir zunächst dort hingefahren um zu schauen was wir von dort holen können. Dort haben wir dann nen Uraltkühlschrank und 2 Herdplatten abgegriffen. Der Kühlschrank kühlt zwar super, zieht nur elendig viel Strom und war verdammt schwer. Dann hieß es nen Tisch und Stühle besorgen. Da Raimundo hier keine schnelle Lösung parat hatte, haben wir ein paar Läden abgeklappert um zu schauen wie teuer son paar Sitzgelegenheiten sind. Da es sich als relativ Kostspielig herausstellte entscheiden wir uns einen Nachbar, welcher eine Schreinerei besitzt zu besuchen um Ihn zu fragen, ob er uns günstig etwas bauen kann. Da er sogar noch nen Tisch und 4 Stühle im Lager stehen hatte, bot er uns diese Leihweise an. Dieses Angebot haben wir natürlich dankend angenommen, und so waren wir auch schon nach einem Tag wieder ganz gut ausgestattet. Die zweite interessante Sache, die in den letzten 2 Wochen hier, waren die Landesweiten Gouverneurs und Bürgermeister Wahlen. Bereits die vergangenen 6 Wochen machten die Kandidaten Lautstark auf sich aufmerksam. Dies machte sich durch einige Politikerpartys in allen Dörfern und Städten bemerkbar. Desweiteren fuhren von morgens bis abends Autos mit lauter Musik und Wahlsprüchen durch die Straßen um Werbung für die unterschiedlichen Kandidaten zu machen. In der letzten Woche vor den Wahlen war dann jeden Abend Feuerwerk von irgendwelchen Parteien, was sich teilweise als recht nervig herausstellte, da die letzten Raketen und Böller auch schonmal Nachts um 2 losgelassen wurden. Am Wochenende, wo die Wahlen dann endlich anstanden, war im ganzen Land von Freitags morgens bis zum Montags morgens absolutes Alkoholverbot im ganzen Land.(Liegt wohl daran, dass die Kolumbianer bei Wahlen auch schonmal einen übern Durst trinken und dann ausflippen). In Supermärkten oder an kleinen Tiendas konnte kein Alkohol gekauft werden, Bars waren geschlossen, Discotheken waren geschlossen und auf den Straßen war vermehrte Polizeipräsenz, was sich vor allen dingen durch zahlreiche Straßensperren bemerkbar machte. Allein auf dem Weg zur Arbeit (ca. 10km) waren bereits am Freitag 3 Straßensperren. Also war am Wochenende hier nicht viel los, ausser halt am Sonntag die Wahlen. Abends wurden natürlich die Wahlergebnisse frenetisch gefeiert und es wurde mal wieder ordentlich Krach gemacht. Ansonsten gibt’s aus Kolumbien nicht viel Aktuelles zu berichten. Heute Nacht fahren wir nach Bogota um dort 10 Tage zu verbringen. Ein Freund aus der Firma muss dort auf der internationalen Plastikmesse arbeiten und er hat uns gefragt ob wir nicht mitkommen wollen, um Bogota kennenzulernen. Das Praktische ist, wir können umsonst im Haus seiner Mutter wohnen, und sie wohnt wohl in einer äußerst sicheren und touristischen Gegend, was für uns natürlich optimal ist um die Zahlreichen Museen und Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Bogota, soll ja nach einigen Medienberichten ja auch nen bissl gefährlich sein, und Arbeitskollegen meinten die Leute in Bogota wären längst nicht so nett wie in Bucaramanga oder an der Küste. Ich bin mal gespannt was ich dort alles erleben werde. In ca. 2 Wochen kann ich euch dann sicher einiges berichten. Bis dahin!

2.11.07 20:34, kommentieren

Campingwochenende mit Rafting

Letzte Woche hatte ich ja bereits angekündigt, dass es am Wochenende zum Zelten gehen sollte. Da in Kolumbien viel geplant wird, dann aber doch nicht klappt bzw. durchgeführt wird, dachte ich mir zunächst:“mh, ob das wohl was wird am Wochenende mit dem Campingausflug!?“ Aber, es klappte. Am Samstag sollte es um 2 Uhr losgehen, da ich derzeit aber in Kolumbien bin, ging es natürlich mit einer üblichen Verspätung los. Ein Arbeitskollege, der uns mit zum Camping nehmen sollte kam anstatt um 2 Uhr erst um halb 3, und da sein Auto bereits mit Gepäck überfüllt war, mussten wir nochmal alles umpacken und somit wars 3 Uhr bis wir loskamen. Wie das Auto nach unserer Packaktion von außen und innen aussah könnt ihr auf den folgenden Bildern erkennen.



Nachdem es dann endlich losging auf die Reise nach Curiti, einer Kleinstadt ca. 80km von Bucaramanga entfernt merkten wir bereits aufgrund der Straßenverhältnisse und der hügeligen Landschaft, dass diese 80 km lange dauern würden. Dies war allerdings aufgrund der atemberaubenden und abwechslungsreichen Landschaft kein Problem. Wir kamen am Chicimocha Nationalpark vorbei und passierten einige Canyons.


Nach gut 2 Stunden Fahrt und zig Militärkontrollen sind wir dann am Zielort, einem kleinen Fluss nahe der Kleinstadt Curiti angekommen. Dort warteten bereits ein paar weitere Arbeitskollegen auf uns, denn es wollten insgesamt 10 Leute aus der Firma zum Zelten kommen. Am „Zeltplatz“ angekommen gabs erstmal nen kühles Blondes. (Der Zeltplatz war eigentlich gar kein richtiger Zeltplatz, denn alle Leute Zelteten einfach in der Natur nahe am Fluss.) Nachdem wir unser erstes Bier getrunken hatten gings bei bereits eintretender Dunkelheit zu unserer Campingstelle. Hier bauten wir schnell unsere Zelte auf und bereiteten das Abendessen vor. Leider fing es dann schnell an zu rechnen, was der Stimmung allerdings kein Abbruch tat. Das Abendessen wurde dann halt nach dem Regen zubereitet und wir tranken noch ein paar schnelle Bier im Zelt. Nachm Regen wurde dann fix zu abend gegessen und noch ein bissl was bei ein paar Getränken erzählt.


Nach dem gestrigen Abend waren heute morgen alle ein wenig groggy, trotzdem gings schon um 7 zum Frühstück zu einem nahegelegenen Restaurant. Dort gabs dann Caldo (Brühe mit Fleischeinlage) und leckeren Kakao.


Nachm Frühstück gings dann um 9 Uhr nach San Gil zum Rafting. Dies war einfach nur super.


Den restlichen Tag wurde dann noch am Zeltplatz verbracht mit schwimmen, Barbecue…

Am Montag hieß es dann auch schon wieder heimfahren, denn am Dienstag mussten alle wieder arbeiten. Morgens haben wir allerdings erst nochmals die Gelegenheit genutzt und sind im Fluss baden gegangen. Nachm Zeltabbau und Autobeladen gings dann auch heimwärts.

Das war auch schon das schöne und Erlebnisreiche Wochenende. 

17.10.07 17:32, kommentieren

Endlich mal was neues

So, langsam wird’s mal wieder Zeit für nen paar kleine Berichte. Ist ja immerhin schon gut 3 Wochen her, dass hier was Neues gekommen ist.

Vor 3 Wochen war erstmal am Samstag wieder Wasserfalltag angesagt. Bissl in der geilen Natur hier schwimmen. Dort konnte man dann auch vom Wasserfall ins Auffangbecken springen. Waren zwar nur 6 Meter, war aber trotzdem geil. Besonders da das Wasser an diesem Wasserfall im Gegensatz zu den bisherigen Natur „Freibädern“ schön warm war, dies lag an den zahlreichen Felsen die von der Sonne schön aufgeheizt waren.


Da an dem Tag vorher ne schöne Party mit viel Rum und zwar ausschließlich Rum und Rum Cola war, tat die Frische Luft nochmal doppelt gut. Abends hat dann noch nen Arbeitskollege nen paar Fische an der Finca von unserem Chef gefangen, die dann auch deliziös zubereitet wurden. Am Sonntag war dann erstmal großer Waschtag und es stellte sich raus, dass mein deutscher Praktikumskollege, der in Leipzig studiert, sich wohl nen Magen-Darminfekt eingefangen hat, denn es hieß für ihn. Alle 15-30 Minuten aufs Klo rennen. Da dieses auch noch bis Montags anhielt, ist er Montags morgens mit unserem Kolumbianischen Mitbewohner ins Krankenhaus. Dort wurde dann eine ganz normale Reaktion auf die Klimaumstellung und das essen diagnostiziert. Der Arzt meinte nur, dass das jeder deutsche bekommt der nach Kolumbien kommt, und das er sich schon auf den nächsten Deutschen Patienten freut. Bin ja mal gespannt ob ich sowas schönes auch noch bekomme. Der Kollege saß auf jeden Fall ca. 1 Woche aufm Klo.

Da ich allerdings jetzt schon gut 6 Wochen hier bin und bislang noch keinerlei Beschwerden hatte sehe ich dem ganzen recht optimistisch entgegen.

Innerhalb der Woche ist dann nix spannendes passiert. Es wurde mal wieder nen bissl die Stadt erkundet. Hierbei habe ich auch einige ganz nette Plätze gesehen.


Der Palmenpark bei Sonne


Im Zentrum von Bucaramanga

Eine der wichtigsten Ost West Verbindungen innerhalb von B´manga, die Carrera 15

Und an der Studienarbeit gearbeitet. Dies stellt sich gar nicht so einfach heraus. Denn es sind natürlich alle Informationen die ich bekomme auf Spanisch. Und da es alles Fachspezifisches Vokabular ist, ist eine Übersetzung nicht immer problemlos zu bewältigen, aber dafür trainiert das ja auch nen bissl mein Spanisch, auch wenn ich mit der Grammatik noch nicht wirklich zu Rande komme. Aber eine Freundin aus der Stadt will mir das ganze jetzt mal nen bissl näher bringen mit den Zeiten etc. mal abwarten obs was wird.

Da ich bereits in Deutschland einen Kolumbianischen Freund habe, der mit mir zusammen in Bremen ein Semester studiert hat und der derzeit noch nen  Praktikum in Hamburg absolviert hat dieser bereits vor meiner Ankunft einen deutschen Freund hier in Bucaramanga angekündigt. Somit habe ich schnell einige Leute hier in der Stadt kennengelernt, die nicht von der Firma sind. Sind alle super nett. Wurde direkt auf nen paar Fiestas und Rumbas eingeladen um noch weitere Freunde kennenzulernen und die Kunst des Salsa tanzens zu erlernen. Dies stellt sich gar nicht als einfach heraus. Naja, aber die Zeit wird’s schon bringen. Habe ja auch einige Salsalehrerinnen, wie das Bild zeigt.


Meine Salsalehrerinnen

Am Freitag war Stand dann mein erstes mal Bollo spielen aufm Programm. Bevor ich es gesehen hatte, hatte es mir einige Freunde so erklärt, dass es sich anhörte als wäre es wie Bowling. Dies stellte sich allerdings als Missverständnis heraus. Denn beim Bollo wir nicht eine große Kugel mit drei Löchern über s Parkett geschleudert um dann 10 PINS abzuräumen. Nein, beim Bollo, muss eine kleine Metallkugel (Durchmesser ca. 10-15cm) ca. 25m weit geschleudert werden um dann direkt 3 Pins abzuräumen. Dieses stellte sich wie das Salsa tanzen als äußerst kompliziert und schwierig heraus, denn die Kugel über 25 Meter zu kontrollieren klappte nicht immer, so kam es auch schonmal vor, dass die Kugel nach rechts in eine Wiese flog, oder nach links flog und die Pins der Nachbarn abräumte. Aber kein Problem, die Kolumbianer sehen das alles locker. Die Pins wurden im übrigen immer von Kindern aufgestellt, die auch die Kugeln zurückspielten… Von diesem Sport werde ich sicher auch nochmal nen Foto ins Netz stellen.

Da bei diesem Sport auch äußerst viel Bier getrunken wird und das Spiel mit 2 Teams gespielt wird, müssen am Ende immer die Verlierer alles zahlen. Also sucht man sich am besten das Gewinnerteam aus

Nun mal ein wenig zu den Discos hier. Eigentlich gibt es hier Bucaramanga keine wirklichen Discos so wie wir sie in Deutschland kennen Mit mehreren unterschiedlichen Musikrichtungen, groß, geräumig… Hier in B´manga ist alles ein wenig kleiner, auch wenns ne Stadt mit 1 Million Einwohnern ist. Die Diskos sind eigentlich eher kleine Bars die ab und zu dann noch in der 2ten Ebene ne Tanzfläche haben. Gewöhnungsbedürftig aber auch sehr nett und man kann sich halt eine Bar für den Individuellen Musikgeschmack aussuchen. Und wenn es einem nicht so gefällt, geht man halt wieder und wechselt die Bar. Da es entweder nämlich gar keinen Eintritt kostet oder umgerechnet ca. 1,50€ ist das eigentlich kein Thema. Aber da die Diskos in ganz Kolumbien schon um halb 3 nachts schließen, wechselt man meist eh net mehr. In der ersten Disko wo ich mit den Kolumbianischen Arbeitskollegen war kam ich mir zunächst vor wie in ner Schwulen Bar, denn es  liefen dort fast ausschließlich Kerle rum. Die Mädels waren dann aber auf der Tanzfläche zu finden. Da der Laden aber gerammelt voll war, bot sich tanzen bei ca. 40°C Hitze nicht unbedingt an. Also haben wir uns lieber nen paar Bier getrunken und sind schnell inne Tienda, da dort das Bier erheblich günstiger ist. Mein zweiter Discobesuch war dann mit Freunden aus der Stadt, die ich von meinem Kommilitonen aus Bremen kenne. In der Disco war es zunächst ganz nett, da die anderen aber eher Lust auf ne kleine Hausparty hatten haben wir noch schnell nen bissl Bier und Schnapps gekauft und haben ne Hausparty bei einem Freund in der Stadt veranstaltet. Sehr geil. Hat mir viel besser gefallen als die Discos. Das Problem bei den Discos ist auch, dass die Musik selbst im Barbereich so laut ist, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann.

Mein Dritter Discobesuch war dann eine Uniparty. Dies stellte sich auch als sehr lustig raus, da dort auch die Schönheitskönigin der Universität gewählt wurde.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu berichten. Am Wochenende  geht’s mit ein paar Arbeitskollegen in einen Nationalpark um dort 3 Tage zu Zelten und Rafting zu betreiben. Wird sicher sehr lustig und dort werden sicher auch ein paar schöne Fotos entstehen, die Ihr dann nächste Woche betrachten könnt!

Bis dahin!

10.10.07 15:54, kommentieren

Die 2te Woche Bucaramanga

So, letzte Woche gabs ja nur ein paar Bilder. Ein paar kleine Berichte über die letzte Woche sollen nun folgen.

Zunächst über das vorletzte Wochenende: Freitags war eigentlich nix besonderes. Arbeiten und heim, bissl was Kochen und noch schnell auf nen Bierchen inne Tienda. Dann früh ratzen, denn am nächsten Tag sollte es früh in die umliegenden Berge gehen. Eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall mit anschließendem Bergwasserbaden und Rückweg standen auf dem Programm.

Samstagsmorgens um 8 ging der Wecker, aber man hörte schon den Regen plätschern, also hieß es: „Nochmal umdrehen“ und noch 2 Stündchen schlafen. Um 10 Uhr hörte es dann endlich auf zu regnen und wir entschlossen uns noch die Tour zum Wasserfall zu machen. Wir, das sind Felix, Sergio, Cesar, Diego (ein Arbeitskollege) und ich fuhren dann um 11 Uhr in ein nahegelegenes Dorf von wo aus die Tour losging. Zunächst hieß es einen knapp 2 Stunden langen Aufstieg zu bewältigen, was allerdings aufgrund der atemberaubenden Landschaft kein Thema war. Danach hieß es erstmal alle Sachen die trocken bleiben sollen sicher in Plastiktüten verstauen, denn es folgte eine 20 minütige Wanderung durch einen Bergbach. Anschließend waren wir am Wasserfall angekommen. Dort hieß es dann erstmal schwimmen. Sehr cool. Nach einem ca. 30minütigem Bad im frischen Bergwasser ging es wieder zurück. Und wir besuchten noch einen sogenannten „Club“(wie ein Freizeitbad, mit Schwimmbecken, Fußballplatz, Tennisplatz, Minigolf&hellip. Diese „Clubs“ sind normalerweise nur für Studenten von Privatuniversitäten, da unser Wanderführer Diego allerdings an einer Privatuni studiert hat war es kein Problem hineinzukommen.

Abends waren dann alle müde und wir entschlossen uns ein paar Videos auszuleihen und nen ruhigen Abend zu machen. Da Diego und Cesar allerdings noch ein paar Freundinnen einluden, wurde aus dem ruhigen Abend nix, denn wir lernten an diesem Abend in unserem Wohnzimmer Salsa tanzen. Was sich als gar nicht so leicht herausstellte.

Am Sonntag war dann wieder der obligatorische Fußballtag.

In der folgenden Woche waren einige Sachen zu erledigen. Zunächst mussten wir uns endgültig beim DAS (dem kolumbianischen Ausländeramt) anmelden. Nachdem wir in der vorletzten Woche alle Besorgungen hierfür getroffen hatten (ca. 10 Passbilder/15 Kopien/Anmeldeschein ausfülle/120000Pesos zahlen&hellip dachten wir eigentlich, dass dieses schnell über die Bühne gehen sollte. Also fuhren wir Montag um 3 Uhr zum DAS. Unser Sachbearbeiter kontrollierte alle Unterlagen. Und er sagte uns, dass die Originalquittung über die 120000Pesos fehlen würde. Wir machten ihm darauf aufmerksam, dass laut Liste, welche uns durch das DAS ausgehändigt wurde, nur die Kopie der Quittung notwendig sei und die Originalquittung in unserer Firma liegen würde. Er meinte darauf nur: „Ist das mein oder Ihr Problem, dass sie das Original nicht zur Hand haben und dass es nicht auf unserer Liste steht!?“ Also hieß es am nächsten Tag nochmal zum DAS. Diesmal hatten wir einen anderen Sachbearbeiter, der äußerst freundlich war. Dieses mal waren auch Unterlagen vorhanden. Das einzigste was uns noch von unserem Kolumbianischen Ausweis trennte waren ca. 20 Fingerabdrücke die von uns genommen wurden. Nach ca. 2 Stunden Aufenthalt beim DAS hatten wir uns dann endlich ordnungsgemäß angemeldet und ich darf mich nun bis Ende Februar in Kolumbien aufhalten.

Neben dem Anmelden benötigten wir noch einige Sachen für unseren Haushalt. Hierfür gings in die Stadt. Nebenbei wurde ein wenig Sightseeing betrieben. Hierbei fielen vor allen Dingen die vielen Privaten bewaffneten Wachleute auf. Die allerdings meistens äußerst freundlich sind. Wenn man beispielsweise in einem großen Einkaufszentrum fragen hat, wo etwas steht, sind die Wachleute gerne bereit einem zu helfen.

Allerdings verstehe ich es nicht, wieso ein Schnellimbiss für Hühnchen von 2 privaten Wachleuten mit Schrotflinten bewacht wird.

Unser Firmenchef sagt dazu nur immer: „Das liegt an der alten Zeit wo es noch gefährlich in Kolumbien war. Heute ist hier alles sicher!“

Zu der gefährlichen alten Zeit gibt es noch eine kleine Story die mir erzählt wurde. Und zwar durften vor ein paar Jahren Motorradfahrer kein Helm tragen, denn von Motorrädern wurden früher viele Attentate verübt. Und aufgrund der Helme konnte die Attentäter nicht identifiziert werden. Also gab es ein Helmverbot, welcher mittlerweile aber wieder aufgehoben ist.

Die Woche plätscherte dann so vor sich hin, bis Freitag war. Nach der Arbeit ging es zu einem Freund in die Wohnanlage, wo wir erstmal ne Runde schwimmen gingen. Anschließend ging es fix heim, denn wir waren um 8 Uhr zu einer Fiesta geladen. Eine Arbeitskollegin feierte Ihren Geburtstag. Auf der Fiesta angekommen wunderten wir uns zunächst einmal, wieso es keine Zapfanlage oder einen Kühlwagen für Bier gab. Der Grund war schnell gefunden. Es gab auf der Party kein Bier, sondern nur Rum-Cola. Und da die Mischen ordentlich waren wurde man auch relativ schnell betrunken. Um halb 1 war die Fiesta allerdings bereits gelaufen, denn Samstag ist hier ja ein normaler Arbeitstag. Da wir allerdings bereits abgesprochen hatten, dass wir Samstag nicht arbeiten entschlossen wir uns noch eine Bar aufzusuchen und nen paar Bierchen zu trinken. Um 3 Uhr nahmen wir dann noch ein Taxi und besuchten eine Discothek. Um 6 Uhr gings dann heim.

Samstag morgen hieß es dann schon wieder um 10 Uhr aufstehen und mit nem Arbeitskollegen Namens Juvenal in die Berge fahren und an einem anderen Wasserfall schwimmen gehen.  Um 4 Uhr sind wir dort wieder weggefahren und zur Finca von unserem Chef gefahren. Dort wurde dann Fisch gefangen, den wir später zuhause verzehrt haben. Sehr lecker.

Sonntag hieß es dann ausruhen für die neue Arbeitswocheh!!!

Fotos werden in den nächsten Tagen wieder folgen!

11.9.07 15:32, kommentieren

Die erste Woche Kolumbien

Am Montag war dann mein erster Arbeitstag bei Rambal S.A. (www.rambal.com.co) Morgens sind wir mit dem Bus zur Arbeit gefahren, was schon ein echtes Abenteuer ist, denn hier in Kolumbien gibt es eigentlich nur eine Verkehrsregel und das ist: der stärkere gewinnt und es ist nahezu alles erlaubt. Rechts überholen, innerhalb geschlossener Ortschaft wird regelmäßig 80 gefahren… (und wenn die Straßen nicht so schlecht wären, würden die Leute auch noch schneller fahren), Mopeds schlängeln sich durch die Autos und haben meist Glück, dass sie nicht umgefahren werden. Neben diesen Verkehrsunterschieden zu Deutschland sind auch die Busse eine Augenweide. Sie sehen von aussen aus wie Weihnachtsbäume (viele Lichter, alles am blinken&hellip und von innen sehen die Busse aus wie nen Wohnzimmer mit Gardienen und Sesseln. Bei Rambal angekommen wurde ich erstmal herzlich begrüßt und einer meiner Mitbewohner hat mich einigen Leuten vorgestellt. Unter anderem auch der Personalchefin, die mir dann alle weiteren Mitarbeiter vorgestellt hat. Das waren dann auch nur so knapp 50 Leute und Namen die ich mir dann auf mal merken sollte.

Nach der Vorstellungsrunde bin ich dann erstmal zu Raimundo, meinem deutschen Chef. Wir haben nochmal über ein Projekt und mögliche alternativen geredet. Aber es hat sich etwas in Richtung Quality Management herausgestellt. Deshalb wurde ich der Qualitätsabteilung zugeteilt. Hier hieß es erstmal Labor kennenlernen und die Leute näher kennenlernen. So ging die Zeit super fix rum und der Arbeitstag war um 5 Uhr vorbei. Abends kam dann ein weiterer deutscher in B´manga an. Felix, er studiert Energietechnik in Leibzig und macht auch sein Praxissemester bei Rambal.

Nachdem wir Ihn am Flughafen abgeholt haben sind wir nach Hause. Dienstag war dann erstmal wieder ausschlafen angesagt, da Felix ja auch seinen Jetlag bekämpfen musste. Bei der Arbeit bekam ich dann erstmal einen Platz im Büro mit 2 Mitarbeitern. Abends sind wir dann in ein riesiges Einkaufszentrum nach B´manga und haben nen bissl eingekauft und später noch die Innenstadt erkundet.

Am Mittwoch sind wir dann zum Ausländeramt um uns anzumelden. Zum Glück hatten wir Sergio dabei, der uns ein wenig helfen konnte. Denn zunächst war das Gebäude durch Miliär mit automatischen Waffengesichert und alles war mega kompliziert! Bevor wir überhaupt in das Gebäude durften mussten wir uns 2 mal fotografieren lassen und 4 mal unsere Fingerabdrücke abgeben… Nachdem wir dann endlich im richtigen Büro waren wurde uns gesagt was wir alles haben müssen, damit wir uns anmelden können. Das war ne ganze Liste abzuarbeiten. Von Fotos auf speziellem Papier in ganz interessanten Größen über Blutabnahme und Blutgruppe bestimmen lassen bis hin zu ca. 15 Kopien. Nachdem wir das alles erledigt hatten war der Tag auch schon rum, denn hier in Kolumbien geht alles ein wenig langsamer. Eine Stunde Wartezeit ist hier ganz normal. Neben den oben aufgeführten Sachen haben wir an diesem Tag uns auch noch Sim Karten fürs Handy besorgt! Das hat auch nur gute 2 Stunden und ca. 10 Unterschriften und Fingerabdrücke gedauert. Denn hier reicht nicht nur eine Unterschrift, nein, neben jede Unterschrift muss ein Fingerabdruck.

Naja, aber dafür bin ich jetzt auch in Kolumbien erreichbar! Also wenn ihr mich mal anrufen wollt in Kolumbien, wählt diese Nummer:  00573143466423

Donnerstag hieß es dann nochmal die restlichen Sachen für  das Ausländeramt erledigen und ein bissl arbeiten.

Jetzt ist bereits Freitag Ortszeit 16.00Uhr und in einer Stunde ist Feierabend. Normalerweise ist Samstag auch ein normaler Arbeitstag, aber wir werden morgen mit einigen von der Firma in die Berge zu Wasserfällen gehen und schwimmen gehen, denn hier ist es täglich ca. 28°C.

Gruß

31.8.07 23:00, kommentieren

Meine ersten 2 Tage Kolumbien

So, ich bin am vergangenen Freitag gut in Kolumbien angekommen! Wie bereits geschrieben gings um 7.20Uhr ab Düsseldorf los… Zunächst mal mitm kleinen Flugzeug nach Paris CDG. Auf diesem Flug hatte ich für eine Stunde ne 3er Reihe für mich alleine. In Paris angekommen musste ich dann erstmal meinen Anschlussflug suchen, war aber kein Problem. Nur beim Sicherheitscheck war nen bissl Chaos weil die Franzosen nur 4 Kontrollen für ca. 500 Leute haben. Aber ich hatte genügend Zeit und es hat alles geklappt. Nachdem ich dann Im Flieger saß hieß es erst einmal, dass wir verspätet starten, da es ein technisches Problem gibt und Techniker an Board kommen müssen. Naja, das hat sich dann ne gute Stunde hingezogen und wir sind verspätet gestartet! Aber alles kein Problem. In Bogota waren 4 Stunden Aufenthalt eingeplant. In den 11 Stunden Flug von Paris nach Bogota gabs 2 mal leckeres Essen, unterschiedliche Filme und Videospiele, so dass die Zeit relativ schnell rum ging. Desweiteren hatte ich eine nette Nachbarin mit der ich mich ein wenig unterhalten habe. In Bogota angekommen hieß es Koffer aufnehmen, durch den Zoll und wieder einchecken für den Inlandsflug! Was alles kein Problem darstellte. Allerdings hatte auch der Inlandsflug ein wenig Verspätung!

In Bucaramanga angekommen wurde ich dann von Christian, dem Sohn des Firmenchefs abgeholt. Und zum Haus gebracht! Das Haus wo ich die nächsten 6 Monate wohnen werde ist nicht direkt in Bucaramanga, sondern in Giron einem kleinen historischen Ort (ca. 5 km von Bucaramanga entfernt). Hier wohne ich mit 2 Kolumbianern, die auch bei Rambal (meiner Praktikumsfirma) arbeiten und einem weiteren Praktikanten aus Deutschland. Das Haus, eine sehr alte Finca, ist sehr groß und gemütlich. Zwar gibt’s hier nur kaltes Wasser zu duschen, aber kann man nix machen!

Meine ersten Tage waren dann ja Wochenende, allerdings beschränkt sich das Wochenende in Kolumbien auf Sonntag, denn die haben eine 6 Tage und 48 Stunden Woche! Gearbeitet wir täglich von 7 – 17 Uhr. Aber wir können uns die Zeit auch frei einteilen.

An meinem ersten richtigen Tag habe ich dann zunächst mit meinen kolumbianischen Mitbewohnern das Dorf erkundet und wir haben ein wenig eingekauft! Dann gings zur Firma und ich habe Raimundo meinen deutschen Chef getroffen und wir haben ein bisschen über Kolumbien und mein Praktikum geschnackt! Nachmittags gings dann in unsere Finca und anschließend in eine kleine tienda zum Bierchen trinken.

Sonntags ist hier in Kolumbien immer Fußball-Tag. Bereits um 10 gings zum street-soccer! Hier gibt’s eigentlich nur street soccer. Wir haben an unterschiedlichen Plätzen geschaut und nen paar bierchen getrunken. Abends gings dann noch ein bisschen in unterschiedliche Bars. Abends war dann aber relativ schnell schluss mit dem Zaubern, da am nächsten Tag mein erster richtiger Arbeitstag war….

Über die Arbeit und die vielen Leute die ich hier bereits kennengelernt habe werde ich im nächsten Blog schreiben.

Nur Schonmal soviel zu den ganzen Leuten hier: Sie sind Mega nett und super hilfsbereit!

30.8.07 18:05, kommentieren